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Erste Sendung · Importeur / Exporteur / Spediteur

20DV, 40DV oder 40HC? Der passende Container für Ihre Ladung

Prüfen Sie Innenraum, Türöffnung, Gewicht und Beladung, bevor Sie den Container bestellen.

Drei unterschiedlich große Container auf einem Depotgelände.
Drei unterschiedlich große Container auf einem Depotgelände. KI-generierte Illustration. Beispielszene.
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Sie können drei Containertypen vergleichen und räumliche Eignung von einer Transportfreigabe unterscheiden.

Wählen Sie den Container nach der Grenze, die Ihre Sendung tatsächlich aufhalten kann: Verpackungslänge, Türhöhe, Stellfläche oder Gewicht. Die Summe der Kubikmeter zeigt nicht, ob die Ware eingebracht und sicher befördert werden kann. Importeure und Exporteure sollten dies vor Bestellung der Verpackung und Bestätigung der Buchung prüfen.

DV bezeichnet üblicherweise einen Standardcontainer für trockene Ladung; HC steht für High Cube, die höhere Ausführung. 20 und 40 bezeichnen die nominale Länge in Fuß. Das sind keine nutzbaren Innenmaße. Für die Ladeplanung benötigen Sie Innenabmessungen und Türöffnung.

Drei Datengruppen zusammentragen

Erfassen Sie Anzahl, Außenlänge, Breite, Höhe und Bruttogewicht jeder Ladeeinheit. Palette, Kiste, Kufen, Überstände und Schutzverpackung gehören dazu. Geben Sie an, ob die Einheit gedreht werden darf und Last von oben aufnehmen kann. „20 Paletten“ ist ohne diese Einschränkungen weiterhin unvollständig.

Beschreiben Sie anschließend die Beladung. Wie gelangt die Ware durch die Tür? Welche Geräte stehen im Lager bereit, und welchen Rangierraum benötigen sie? Eine Kiste kann schmaler als der Innenraum sein, ohne sich mit dem vorhandenen Stapler an die gewünschte Stelle bewegen zu lassen. Auch Sicherungsmaterial braucht Platz.

Prüfen Sie schließlich die gesamte Strecke: Verfügbarkeit des Containers, Straßenbeschränkungen, Tragfähigkeit des Chassis, Terminalumschlag sowie Zufahrt und Entladung. Bei schwerer Ladung kann der Landtransport die Auswahl stärker begrenzen als das verfügbare Volumen.

Katalogwerte sind ein Ausgangspunkt

Die folgenden ausgewählten Hapag-Lloyd-Werte wurden am 13. September 2026 geprüft. Sie beschreiben nicht den Ihrer Buchung zugeteilten Container.

TypInnenlängeInnenhöheTürhöhe
20DV5900 mm2395 mm2292 mm
40DV12032 mm2395 mm2292 mm
40HC12032 mm2700 mm2597 mm

Die Reederei weist auf Herstellerunterschiede hin. Beim 40HC nennt die Zeichnung zudem 2352 mm Innenbreite, die Tabelle dagegen 2350 mm. Runden Sie einen solchen Widerspruch nicht zugunsten der Ladung auf. Wenn Millimeter entscheidend sind, müssen geeignete Ausrüstung und ausreichender Arbeitsabstand bestätigt werden.

Die zusätzliche Höhe des 40HC hilft bei hohen Einheiten oder zulässigem Stapeln. Sie bringt wenig, wenn die Ware nur einlagig stehen darf und die Bodenfläche begrenzt. Freier Raum über der Ladung im 40DV lässt sich ohne andere Verpackung nicht unbedingt nutzen.

Gewicht getrennt prüfen

Die Bruttomasse des Containers umfasst Einheit und Inhalt. Tara bezeichnet das Leergewicht. Ware, Verpackung und Sicherungsmaterial müssen die geltenden Grenzen einhalten. Die Differenz zwischen maximaler Bruttomasse und Tara ist jedoch nur ein Teil der Prüfung.

Berücksichtigen Sie Gewichtsverteilung, örtliche Bodenbelastung und jeden Streckenabschnitt. Ein doppelt so langer Container bietet keine doppelte Nutzlast. Lesen Sie die Daten der konkreten Einheit gemeinsam mit den Anforderungen der Reederei und der Bestätigung des Landtransports. Liegt viel Gewicht auf kleiner Fläche, ist die konzentrierte Belastung zu prüfen; freie CBM, also Kubikmeter, belegen keine Eignung.

Beispiel für den Ladeplaner

Das fiktive Beispiel umfasst 10 identische, nicht stapelbare Paletten mit Außenmaßen von jeweils 120 × 80 × 140 cm und 320 kg brutto. Die Gesamtmenge hat 13,44 m³ und wiegt 3200 kg. Die Höhe enthält die Palette. Alle Einheiten bleiben aufrecht, dürfen aber auf dem Boden gedreht werden.

Geben Sie diese Daten in den Cargexo-Planer ein. Vergleichen Sie 20DV und 40DV mit unveränderter Warenliste. Prüfen Sie Ladefolge, Restflächen und Zugang. Ändern Sie danach nur die erlaubte Drehung: Die Anordnung kann sich ändern, obwohl das Gesamtvolumen gleich bleibt.

Der Planer prüft die Geometrie anhand Ihrer Eingaben. Er ersetzt weder Sicherungsplanung noch Verpackungsprüfung oder Transportfreigabe. Das Lager muss die praktische Durchführung bestätigen; geeignete Fachleute prüfen sichere Verteilung und Sicherung. Prüfen Sie auch die Eingaben, bevor Sie allein wegen ungenutzter Flächen einer automatischen Anordnung größeres Equipment bestellen.

Vor der Equipmentbestätigung

  • Fertige Verpackungen einschließlich Paletten und Überständen messen.
  • Drehbarkeit und Stapelverbote festhalten.
  • Türdurchgang sowie Platz für Geräte und Sicherung prüfen.
  • Gewichte und Lastverteilung mit allen Streckenabschnitten abgleichen.
  • Verfügbarkeit des gewählten Typs zum Ladetermin bestätigen lassen.
  • Katalogwerte von bestätigten Daten der zugeteilten Einheit unterscheiden.
  • Endgültigen Plan mit dem Lager und der konkreten Durchführung abstimmen.

Ändert sich die Verpackung oder kommt eine Palette hinzu, ist erneut zu prüfen. Die bisherige Bestätigung gilt für den bisherigen Datensatz.

Passende Ratgeber: Ladeplanung ·

Quellen und Geltungsbereich

  • Hapag-Lloyd — 20′ StandardQuelle geprüft: 2026-09-13

    Flottenbeispiel dieser Reederei; Hersteller unterscheiden sich. Katalogmaße von Innenraum und Türen stützen den Vergleich; konkrete zugeteilte Einheit bestätigen lassen.

  • Hapag-Lloyd — 40′ StandardQuelle geprüft: 2026-09-13

    Beispiel dieser Reedereiflotte. Mehr Volumen bedeutet keine doppelte Nutzlast; Katalogmaße sind für die zugeteilte Einheit zu bestätigen.

  • Hapag-Lloyd — 40′ Standard High CubeQuelle geprüft: 2026-09-13

    Flottenbeispiel. Innenbreite: Zeichnung 2352 mm, Tabelle 2350 mm. Abweichung und konkrete Einheit vor einer knappen Ladeplanung klären.

Redaktionelle Angaben

Autor: WR

Veröffentlicht · Veröffentlicht: 13.9.2026 · Inhalt geändert: 13.9.2026